2020 – NORDSTADT ON AIR

Auch im Jahr 2019 ist in der Hildesheimer Nordstadt einiges passiert und die Arbeit an den Leitbildern Begegnung, kulturelle Vielfalt und Gesundheit ging gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern weiter – unterschiedliche Ideen, Projekte, neue langfristige auch für 2020 und darüber hinaus, sowie einmalige Aktivitäten.

Das Stadtteilbüro Nordstadt der Lebenshilfe berichtete darüber in drei Radiosendungen, die auf Tonkuhle in der Sendung „Mittag“ ausgestrahlt wurden. 

Ab dem 11.02.2020, jeweils ab 12:20 Uhr, wurden drei Tage in Folge jeweils ein Beitrag aus der Nordstadt gesendet. Khatia Rauer berichtet im Rahmen ihres Praktikums, das sie im Stadtteilbüro gemacht hat, über folgende drei Teilbereiche der Arbeit, die sie selbst miterlebt hat:

Projekte die in der Nordstadt zwischenmenschliche Begegnung und Kommunikation verstärken sollen, wie z.B. die Netzwerk-Initiative „Lebendige Plätze“. Die Beteiligten werden selbst darüber Auskunft geben, welche Bedeutung diese Initiative für die Nordstädter*innen hat.

 

Der zweite Beitrag am Mittwoch thematisiert gesundheitsfördernde Aktivitäten und welche Sportangebote die Nordstadt für ihre Einwohner*innen bietet, wie z.B. der Basketballplatz in der Peiner Straße.

 

Drittens wird am Donnerstag darüber berichtet, was für die kulturelle Vielfalt in der Nordstadt unternommen wird, was z.B. das internationale Frauenfrühstück für das Miteinander in aller Vielfalt bewirkt.


2019 – NORDSTADTWANDGALERIE

Über mehrere Jahre hinweg hat die Kulturfabrik Löseke e.V. (Kufa) die Nordstadt-Wandgalerie entwickelt.
mehr Informationen zum Projekt gibt es hier auf der Seite der Kufa

Die Nordstadt-Wandgalerie war im NDR Magazin Nordtours Thema, hier der Beitrag zur „Tour durch Hildesheim


2016 – Aktionsplan Nordstadt 2022

Nach vier Jahren vielfältiger Projektarbeit, initiiert und vernetzt durch die Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert der Lebenshilfe Hildesheim, ist es an der Zeit konkret festzuhalten welche zentralen Themen die Arbeit in den nächsten Jahren leiten werden – auf dem Weg zu einem inklusiven Viertel, in dem sich alle wohlfühlen und nach Möglichkeit die selben Chancen haben. Der Aktionsplan Nordstadt 2022 ist das Ergebnis aus Workshops zu fünf Leitthemen, die durchgeführt wurden, um Problemlagen im Stadtteil zu identifizieren, Ideen und Lösungsansätze zu erarbeiten sowie Ziele für die Zukunft aufzustellen. Die 20 bis 40 Teilnehmenden in jedem Workshop waren Multiplikator*innen, Aktive und auch Bürger*innen aus dem Stadtteil. Persönlich eingeladen waren neben den öffentlichen Aushängen jeweils 200 Bewohner*innen, die per Zufallsgenerator ausgewählt über die Stadt Hildesheim angeschrieben wurden. Die Vor- und Nachbereitung der Workshops erfolgte durch Steuerungsgruppen.

Der Aktionsplan gliedert sich in die fünf großen Themen Gesundheit, Kindheit, Jugend, Wohnen und Kultur*en. Diese Leitthemen haben wiederum vier bis sechs Unterthemen, die eine detaillierte und spezifische Auseinandersetzung, passgenau für die Nordstadt, ermöglichen. Bei jedem Unterthema wird zuerst die Ist-Situation beschrieben mit dazugehörigen Problemlagen und bereits zu verzeichnenden Erfolgen. Darauf basierend folgen Idee und Wünsche für Aktivitäten und Veränderungen, die durch die Arbeit in der Nordstadt in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

So entstand mit Bürger*innen und Akteur*innen gemeinsam der vorliegende Aktionsplan Nordstadt 2022 mit der Betonung der Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements. Ohne dieses wäre der Aktionsplan nicht zustande gekommen – ohne dieses Engagement vieler Freiwilliger werden aber auch viele der beschriebenen Verbesserungen nicht zu erreichen sein. Angebote aus dem Stadtteil heraus, initiiert von Engagierten, sollen Vorrang haben. Ein weiteres Ziel soll die barrierefreie Erreichbarkeit der Angebote und die Teilhabe für und von Allen sein. Dies meint nicht nur keine Barrieren beim Nutzen von Räumlichkeiten oder Orten, sondern auch das niedrigschwellige Erreichen und Mitmachen aller Bewohner*innen zu ermöglichen. Um Projekte und Aktivitäten auch finanziell zu unterstützen, soll ein Stadtteilverein gegründet werden. Dieser soll das bürgerschaftliche Engagement im Stadtteil aktivieren und bündeln, um damit zur gelingenden Umsetzung dieses Aktionsplans beizutragen. 

–> Leitbild Wohnen

–> Leitbild Kindheit

–> Leitbild Jugend

–> Leitbild Gesundheit

–> Leitbild Kultur*en


2015 – NORDWIND 

Mit der Veranstaltungsreihe Nord.Wind beteiligten sich die Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert und viele Einrichtungen und Initiativen aus der Nordstadt am Hildesheimer Stadtjubiläum 2015. Das stand bekanntlich unter dem Motto „Stadtgefühl“, und mit Nord.Wind kam eine extra Portion Stadtteilgefühl oben drauf.

Ob inklusive Skulpturenkunst, interreligiöse Gespräche oder eine Wochenmarkteröffnung, über 40 Nord.Wind-Veranstaltungen luden zwischen Februar und September 2015 in die Nordstadt ein bzw. brachten den Norden in die Stadt. Sie wollten ein neues, differenzierteres Bild der Nordstadt entstehen lassen – als Gegenentwurf zu mancherlei Vorurteilen, die in den Köpfen herumgeistern. Vor allem aber wollten sie Hildesheim neue Impulse schenken: Happy Frischluft zum Geburtstag!

Nord.Wind – Frischluft für die Stadt“ war ein Projekt der Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert der Lebenshilfe Hildesheim e.V. im Rahmen des Hildesheimer Stadtjubiläums 2015 und wurde unterstützt von OBI, Sparkasse Hildesheim und Johannishofstiftung.

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2013 – NORDSTADTBOTSCHAFT

Immer wieder gilt die Hildesheimer Nordstadt als „Problemviertel“, das abgetrennt „hinter der Bahn“ liegt. Dagegen stehen viele Ansichten, die vertreten, dass der Stadtteil besser ist als sein Ruf. Mit dem Projekt „Die Nordstadt-Botschaft“ wollten die KulturFabrik Löseke und die Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert die Diskussion darüber, wie denn die Nordstadt nun wirklich ist, weiter öffentlich fortführen.

Aus diesem Anlass hat das Projektteam im Sommer 2013 drei Standorte in der Nordstadt jeweils für eine Woche mit dem Mobilen StadtGarten besucht: Den Ottoplatz, die Wendeschleife Richthofenstraße und die Kreuzung Hasestraße/ Hochkamp. Dort konnten interessierte Nordstädter ihre eigenen Sichten der Nordstadt äußern und diskutieren. Zusätzlich entstanden vielfältige „Ansichtssachen“ wie z.B. Postkarten, Guckkästen oder Comics, die diese verschiedenen Blickwinkel dokumentieren.

Weiterhin wurden alle drei Stadtteileinsätze von Künstlern begleitet, die mit Bewohnern eine ortsbezogene Arbeit umsetzten. So beteiligte sich Aune Stern mit ihrem Video „Otto TV“, Svenja Wolff mit ihrem „Nordstädter Flaschenpostamt“ und Hannes Neubauer mit seiner Tauschaktion „Hannes im Glück“.

Die Ergebnisse waren Teil der Nordstadt-Botschaft, die das Projekt vom 16. bis 27. November 2013 in der Arneken Galerie in der Hildesheimer Innenstadt eröffnet hat. Innerhalb des Ausstellungs- und Aktionsprogramms waren alle Besucher herzlich eingeladen, unterschiedlichste Nordstadt-Ansichten kennen zu lernen, und diese durch eigene „Stadtteil-Botschaften“ zu ergänzen.

Die Nordstadt-Botschaft war ein Projekt des KulturFabrik e.V. in Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit Nordstadt.Mehr.Wert. Das Projekt wurde gefördert von Fonds Soziokultur, BürgerStiftung Hildesheim und Stadt Hildesheim. Das Projekt fand im Rahmen des Themenjahres „Leben in Bewegung“ statt. Das Projekt wurde unterstützt von der Arneken Galerie.

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2012 – NORDSTADT IN BEWEGUNG

Das Lipdub-Video „Nordstadt in Bewegung“ wurde am 1. Juli 2012 auf den Straßen der Hildesheimer Nordstadt gedreht. An dem Video beteiligten sich rund 400 Menschen unterschiedlichster Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Musik- und Sportvereine, Gemeinden, Begegnungsstätten, Alten- und Pflegeheime sowie zahlreiche Bewohner der Hildesheimer Nordstadt. Für das Video ist eigens der Song „Nordstadt bewegt“ geschrieben worden. Mit dem Musikvideo möchte die KulturFabrik Löseke gemeinsam mit der Bevölkerung und den Einrichtungen vor Ort ein Kunstwerk schaffen, das die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringt und die Identifikation mit dem Stadtteil stärkt.

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Making Of: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4  und  Teil 5