Dienstag, 27.1.

17 bis ca. 18.30 Uhr

Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Wie bereits im vergangenen Jahr gestalten das Bündnis „Ins Licht gerückt“ aus der Nordstadt mit der Stadt Hildesheim gemeinsam den Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar  gemeinsam. Kooperationspartner ist darüber hinaus in diesem Jahr die Robert-Bosch-Gesamtschule.

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 27. Januar, um 17 Uhr an der illuminierten Martin-Luther-Kirche. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Pastor Lutz Krügener vom Bündnis „Ins Licht gerückt“ begrüßen die Gäste unter freiem Himmel. An den Kirchturm wird ein kurzer Film von Schülerinnen und Schülern der Robert – Bosch – Gesamtschule projiziert, die sich intensiv mit dem Thema befasst haben.

 Im Anschluss geht es gemeinsam zum Seiteneingang des Nordfriedhofs an der Richthofenstraße. Wilfried Duckstein – ebenfalls Mitglied des Bündnisses – schildert das Leben und Wirken des Hildesheimer Widerstandskämpfers Gustav Hoppe, dessen Grabstein auf dem Nordfriedhof steht.

Der zweite Teil des Programms findet von 17.45 bis 18.30 Uhr in der Eingangshalle der Robert-Bosch-Gesamtschule (Richthofenstraße 37) statt. Nach einer Ansprache des Oberbürgermeisters und Beiträgen von Schülerinnen und Schülern der Robert-Bosch-Gesamtschule, folgt ein Redebeitrag von Channah von Eickstedt (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hildesheim). Außerdem kann einen Ausstellung der Schule zur Befreiung von Auschwitz angesehen werden.  Die Veranstaltung wird musikalisch von der Schülerin Alicja Jastrzebska (Violine) begleitet, sowie dem „Quartett Impromptu“ – Jutta Rübenacker, Tana Kleinschmidt (Violinen), Mirjam Strecker (Viola), Kathrin Seidemann (Violoncello) die von Erwin Schulhoff: 3 Sätze aus „Fünf Stücke für Streichquartett“ aufführen.
Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen! Es ist auch möglich, sich erst ab 17.30 Uhr in der Eingangshalle der Robert-Bosch-Gesamtschule einzufinden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Hintergrund : Seit 1996 wird der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik Deutschland begangen. Anlass war die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945.

Ins Licht gerückt