Ins Licht gerückt

Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, macht das Bündnis „Ins Licht gerückt“ auf Femizide aufmerksam – auf Frauen, die getötet wurden, weil sie Frauen sind.

Als Femizid wird die Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Häufig werden diese Taten von (Ex-)Partnern oder anderen nahestehenden Personen verübt. Hinter jeder Zahl steht dabei das Leben eines Menschen, eine Geschichte und ein Umfeld, das zurückbleibt.

Auch im Jahr 2026 wurden bereits mehr als 150 Femizide in Deutschland erfasst. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen. Auch in Hildesheim sind in diesem Jahr bereits drei Frauen Opfer eines Femizids geworden.

Gemeinsam wollen wir ihrer gedenken und ihre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten lassen. Mit dem „Zaun gegen das Vergessen“ rücken wir die Frauen und die gegen sie verübten Taten ins Licht und machen sichtbar, was allzu oft unsichtbar bleibt.

Ab 17 Uhr werden wir gemeinsam Plakate am Zaun der Martin-Luther-Kirchengemeinde anbringen. Alle sind herzlich eingeladen, sich dem Gedenken anzuschließen, innezuhalten und gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Gleichzeitig möchten wir auf bestehende Beratungs- und Hilfsangebote aufmerksam machen. Denn neben dem Gedenken und der Sensibilisierung geht es auch darum, konkrete Unterstützung sichtbar und zugänglich zu machen – für Betroffene und für Menschen in ihrem Umfeld.

 

Ins Licht gerückt